Ausstellung und Live-Performance befinden sich an der Schnittstelle von Kunst und Design: Kaum ein anderes Feld
in den neuen Medien ist so neuartig und aufregend wie generative Software, bei der Grafik oder
Musik nach bestimmten Regeln und Systemen kreiert werden.
Basis der Ausstellung ist eine Installation, die einen grafischen Character (Gonzo) mit generativer Software und
Zufallsalgorhythmen einer Grafik-Splatter-Behandlung unterzieht. Neben der Gestaltung des Character ist dabei das
Programmieren des Regelwerkes der Software essentieller Teil der künstlerischen Arbeit. Kerngedanke von ‚Gonzos
wired, live’ ist, dass zwar Methoden und Script-Konzepte der ‚Generative Art’ genutzt werden, dabei
jedoch — entgegen der vorherrschenden pixel-puristischen Ausprägungen des Genres — auch Wert auf eine zugängliche
Ästhetik gelegt werden sollte.
Ausgestellt werden 'Vektor-Snapshots' auf Leinwänden sowie ein Terminal zur interaktiven Nutzung der Software.
Bei der Eröffnung präsentieren schoene neue kinder und
Sound-Chirug Hans Platzgumer (Convertible, Stonji, Queen of Japan) ein Set der Gonzo-Applikationen live. Drei Menschen und drei Computer im Kreis vernetzt,
audiovisuell sich Signale sendend, Feedbacks nutzend, basierend auf Flash, Processing, Midi und Ableton Live.
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Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Visual Music: live & discussed".
Diese Veranstaltungsreihe ist Teil des Projekts "Visual Music" (2007-2008) von
fluctuating images und wird gefoerdert von der Landesstiftung Baden-Wuerttemberg.